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Bluefin SUP und Kajak Trolley


Bluefin SUP und Kajak Trolley Test

Der schwierigste Teil einer Tour liegt oft vor dem Wasser: 400 Meter über einen Sandweg, das aufgepumpte Board unter dem Arm und das Paddel in der anderen Hand.

Genau dafür gibt es den SUP und Kajak Trolley von Bluefin. Er wiegt 3,2 kg, trägt bis zu 80 kg und kostet 64,99 Euro, regulär 69,99 Euro.Bluefin SUP und Kajak Trolley aus Aluminium mit Luftreifen

Der Rahmen ist aus Aluminium, die Reifen sind aufblasbar, und zusammengeklappt misst der Wagen 70 x 43 x 40 cm.

In diesem Testbericht erfährst du, welche Untergründe der Trolley wirklich schafft, wie stabil ein Board darauf liegt und ab welcher Wegstrecke sich die Anschaffung lohnt.

Die Besonderheiten des Bluefin Trolleys

Der Punkt, an dem sich SUP-Wagen unterscheiden, sind die Reifen. Harte Kunststoffräder graben sich im Sand ein und rollen auf Schotter unruhig, aufblasbare Reifen wie hier legen sich auf den Untergrund statt hineinzuschneiden.Bluefin SUP und Kajak Trolley aus Aluminium mit Luftreifen

Das Verhältnis aus Eigengewicht und Traglast ist die zweite Besonderheit. 3,2 kg gegen 80 kg zulässige Last heißt in der Praxis: Der Wagen trägt jedes aufblasbare Board, auch ein großes Tandem-Modell mitsamt Paddeln und Rucksack.

Zusammenklappen ist der dritte Teil des Konzepts. Der Rahmen faltet sich flach, sodass der Trolley in einen Kofferraum passt oder auf dem Board mitfährt, wenn du von einer Bucht zur nächsten wechselst.Bluefin SUP und Kajak Trolley aus Aluminium mit Luftreifen

Die Auflagen sind gepolstert. Das ist kein Luxus, sondern verhindert Scheuerstellen am Drop-Stitch-Material, wenn das Board über eine holprige Strecke rollt.

Gehalten wird die Ladung von verstellbaren Spanngurten. Sie sind lang genug für ein Kajak und lassen sich weit genug verkürzen, dass auch ein schmales Board nicht wandert.

Bluefin nennt korrosionsbeständige Materialien, was bei einem Gerät, das regelmäßig in Salzwasser steht, der entscheidende Punkt ist. Auf das Zubehör gibt es ein Jahr Garantie.

Daten & Fakten

  • Verwendung: Transportwagen für SUP Boards und Kajaks
  • Rahmen: Aluminium, korrosionsbeständig
  • Eigengewicht: 3,2 kg
  • Traglast: bis 80 kg
  • Maße: 70 x 43 x 40 cm
  • Reifen: aufblasbar, für Sand, Kies und Schotter
  • Auflagen: gepolstert
  • Sicherung: verstellbare Spanngurte
  • Aufbau: zusammenklappbar, Montage ohne Werkzeug
  • Garantie: ein Jahr auf das Zubehör
  • Preis: 64,99 Euro, regulär 69,99 Euro

Features

  • aufblasbare Reifen statt harter Kunststoffräder
  • Traglast bis 80 kg bei 3,2 kg Eigengewicht
  • faltet flach zusammen und passt in den Kofferraum
  • gepolsterte Auflagen schützen die Bootshaut
  • Spanngurte für Boards und Kajaks unterschiedlicher Breite
  • rollt auf Sand und Schotter, wo Hartgummiräder blockieren
  • leicht genug, um ihn selbst noch zu tragen
  • zusammengeklappt schnell verstaut
  • schützt das Board durch die Polsterung
  • auch für Kajaks und Kanus nutzbar
  • Luftreifen brauchen gelegentlich Luft und können ein Loch bekommen
  • im Kofferraum belegt er trotz Faltmaß noch spürbar Platz
  • auf Treppen bringt er keinen Vorteil
  • Sand in den Achsen will nach der Tour abgespült werden
  • bei 64,99 Euro liegt er über den einfachen Klappwagen

Die Nutzung des Trolleys in 3 einfachen Schritten erklärt (Gebrauchsanweisung)

Entscheidend ist die Position des Wagens unter dem Board, nicht die Kraft beim Ziehen.

  1. Den Rahmen aufklappen, einrasten lassen und den Reifendruck prüfen. Weiche Reifen rollen im Sand besser, auf Asphalt ist ein höherer Druck angenehmer.
  2. Das Board oder Kajak so auflegen, dass der Wagen hinter der Mitte steht. Dann trägst du vorne nur einen kleinen Teil des Gewichts und der Wagen kippt nicht nach hinten.
  3. Die Spanngurte über das Board führen und straff ziehen, bis sich nichts mehr verschiebt. Danach am Nasenende anheben und ziehen, nicht schieben.

Der Praxis-Test: Der Trolley auf dem Prüfstand

Im Sand zeigt sich der Unterschied zu einem Wagen mit harten Rädern sofort. Die Luftreifen laufen über weichen Strandsand, ohne eine Spur zu graben, in der sie stehen bleiben.Bluefin SUP und Kajak Trolley aus Aluminium mit Luftreifen

Auf Schotter und Waldwegen rollt der Trolley ruhig. Die gefederte Wirkung der Luftreifen nimmt Stöße heraus, die sonst am Board ankommen.

Die Gurte halten, solange man sie richtig anzieht. Ein locker gespanntes Board wandert nach fünfzig Metern seitlich weg, ein straff gezurrtes bleibt liegen.

Ein Kajak liegt aufgrund der Rumpfform stabiler als ein flaches Board. Beim Board hilft es, den Wagen leicht hinter die Mitte zu setzen, dann bleibt die Nase am Boden ruhig.

Der Aufbau ist wirklich werkzeuglos und in unter einer Minute erledigt. Nach der Tour ist Abspülen Pflicht, vor allem an den Achsen, sonst mahlt Sand mit.

Was der Trolley nicht kann: Treppen. Dort trägt man weiterhin, und der Wagen ist dann zusätzliches Gepäck.

Einsatzgebiete

Der klassische Fall ist der Parkplatz, der zu weit vom Wasser entfernt liegt. Ab etwa 200 Metern Weg mit einem aufgepumpten Board ist der Unterschied deutlich spürbar.

Der zweite Fall ist das schwere Board. Ein Tandem oder ein großes Familienboard aus der Übersicht der Bluefin Boards lässt sich allein kaum bequem tragen, auf dem Wagen schon.

Der dritte Fall ist das Kajak. Wer das Kajak-Umbauset nutzt oder ein aufblasbares Kajak fährt, transportiert damit Boot, Sitz und Paddel in einem Gang.

Wer das Board dagegen ungepumpt zum Wasser bringt, braucht keinen Wagen, sondern einen guten Rucksack, etwa den Cruise Core Rucksack. Weiteres Transportzubehör steht in der Übersicht SUP Zubehör.

Verarbeitung

Die Aluminiumrohre sind sauber gebördelt und ohne scharfe Kanten. Die Steckverbindungen sitzen straff, ohne dass man Kraft zum Zusammenbauen braucht.

Die Achsen laufen leichtgängig. Nach einem Tag am Salzwasser sollte man sie abspülen, sonst ist genau das der Punkt, an dem ein Wagen im nächsten Jahr quietscht.

Die Gurte sind breit genug, dass sie sich nicht ins Material schneiden. Die Schnallen sind Kunststoff, halten in unserem Test aber sauber die Spannung.

Die Polsterung an den Auflagen ist geschlossen ausgeführt, sie saugt sich also nicht mit Wasser voll.

Anschaffungskosten

64,99 Euro sind für einen SUP-Wagen kein Einstiegspreis, regulär liegt er bei 69,99 Euro. Einfache Klappwagen mit Hartgummirädern kosten 30 bis 40 Euro und rollen im Sand schlechter.

Der Unterschied liegt fast vollständig in den Reifen und im Rahmenmaterial. Wer nur auf befestigten Wegen unterwegs ist, kann sich den Aufpreis sparen.

Für Strandreviere und Kiesufer ist er dagegen gut angelegt. Ein Wagen, der im Sand stecken bleibt, wird nach zwei Ausfahrten nicht mehr eingepackt, und dann waren auch 35 Euro zu viel.

FAQ

In diesem Teil des Tests beantworte ich noch einige häufig gestellte Fragen zum Bluefin Trolley und allgemein zum Thema.

Wenn bei dir darüber hinaus noch weitere individuelle Unklarheiten bestehen, kannst du uns gerne einen Kommentar hinterlassen. Wir versuchen immer, dir möglichst schnell weiterzuhelfen!

Bluefin gibt bis zu 80 kg an. Das reicht für jedes aufblasbare Board samt Paddel, Rucksack und Pumpe.
Ja, der Trolley ist für Board und Kajak ausgelegt. Die Spanngurte sind lang genug für einen Kajakrumpf.
70 x 43 x 40 cm. Damit passt er in einen normalen Kofferraum, ist aber kein Teil, das man nebenbei einsteckt.
Mit Süßwasser abspülen, vor allem die Achsen und die Gurtschnallen, und den Wagen aufgeklappt trocknen lassen.

Fazit

Der Bluefin Trolley löst ein Problem, das die meisten Paddler unterschätzen, bis sie das erste Mal einen langen Sandweg vor sich haben.

Mit 3,2 kg Eigengewicht, 80 kg Traglast und Luftreifen ist er für Strand und Schotter richtig ausgelegt, und die gepolsterten Auflagen schonen das Board.

Wer nur vom Parkplatz direkt ans Ufer geht oder das Board im Rucksack trägt, braucht ihn nicht. Für alle anderen sind 64,99 Euro gut investiert.

 

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