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Blog 11 SUP Tierbegegnungen: Paddler treffen Delfine, Wale & co

Stell dir vor: du, dein SUP Board, die Weite der Natur, und plötzlich taucht neben dir ein Tier auf, mit dem du nicht gerechnet hast.

Wir haben die spektakulärsten Tierbegegnungen beim Stand Up Paddling gesammelt, von Delfinen über Wale bis hin zu Alligatoren. Am Ende steht, was in solchen Momenten wirklich zählt: der richtige Abstand.

Lass dich von Videos verzaubern und staune über die eindrucksvollen Momente, die Paddler mit den Tieren erleben durften.

Bist du bereit für dieses tierische Abenteuer?

Dann tauche ein in die Welt der SUP Tierbegegnungen.

Video

#1 SUP Delfine: Wellenreiter vs. Rugby-Delfin

Spektakulärer kann man kaum vom SUP Board fallen. Das Video soll keinen Flipper-Fan enttäuschen, aber auch Delfine wissen ihr Revier zu nutzen und ihre Sprungkraft eindrucksvoll zu präsentieren.

Bedenkt man dazu ihre Schnelligkeit von bis zu 55 km/h kann man mit dem australischen Wellenreiter fast schon ein bisschen Mitleid bekommen.

Ein Schmunzeln können wir uns dennoch nicht verkneifen: Er ist an dem Apriltag im Jahr 2018 einfach unglücklich in die Fischjagd der Delfine geraten, und es geht ihm gut.

#2 SUP Hunde: Ein perfektes Team

Wir geben es neidvoll zu: Wir wollen bei den beiden Vierbeinern aus diesem Clip den Kurs zum perfekten Wellenreiten absolvieren.

Lässiger kann man wohl nicht auf dem Board stehen.

Keine Welle hält die putzigen Surfprofis davon ab, sich fast sogar gelangweilt auf dem Deck zu drehen und Herrchen noch kurz als Sprungschanze zu nutzen.

Ein perfekt eingespieltes Team, an dem wir uns nicht satt sehen wollen.

#3 SUP Hunde, die zweite: Der geborene Stand Up Paddler

Du wirst garantiert das Gleiche denken wie wir, wenn du die ersten Sekunden dieses Clips siehst: nämlich ein herzerwärmendes „Aaawww“.

Die erste SUP Session von Golden Retriever Welpe Angus lässt das Herz des härtesten Wellenreiters schmelzen. Wir prognostizieren dem liebenswerten Vierbeiner ganz klar eine steile SUP Karriere.

#4 SUP Wale: Paddlerin lässt sich von Orcas begleiten

Wir nennen es mal gesunden Respekt, der beim Anschauen dieses Videos aufkommt. Und ein bisschen „das wollen wir auch“ kommt dazu.

Ein SUP Geleit aus zwei beeindruckenden Orcas ist ganz sicher ein ziemlich atemberaubendes Event.

Und wir bewundern, wie souverän die Paddlerin ihre unerwartete Überraschung wegsteckt. Vielleicht war aber auch einfach mehr Schock im Spiel.

Wir hoffen, sie hat ihn mittlerweile überwunden und kann sich glücklich von diesem 6. Februar 2021 beseelen lassen.

#5 SUP Wale, die zweite: Ein bisschen Starthilfe kann nicht schaden

Mit diesem Clip hat sich Stand Up Paddler Lukas Reilly zu Recht bei den GoPro Awards beworben.

Ein bisschen Free Willy Feeling kommt auf, wenn man den schwarz/weißen Riesen bei seinen Annäherungsversuchen an das schwarz/weiße Board beobachtet.

Und wo er schon mal da ist, kann er es ja gleich mal mit einem sanften Anstupser versuchen.

Die Angst, dass er Lukas mit Bissspuren an seinem Board traurig machen könnte, hat er wohl gespürt und brav abgelassen.

Ende gut, alles gut und der Paddler darf lächelnd einen unvergesslichen Moment mehr in sein SUP Album aufnehmen.

#6 SUP Wale, die dritte: Achtung, das wird imposant!

Und wir freuen uns, wenn wir uns in Wasserfallnähe von den seichten Tropfen des kühlen Nass auf unseren SUP Boards berieseln lassen können.

Alles banal gegen das, was Rich German aus Orange County erleben durfte und Fotograf Mark Girardeau mit der Drohne eingefangen hat.

Ein 80 (!) Fuß großer Blauwal begleitet German in Laguna Beach und beglückt ihn mit einer Fontäne, was es obendrauf maximal imposant macht!

Und wenn wir uns das nächste Mal von der Schlepperei unserer aufgepumpten SUP Boards genervt fühlen, genügt ein Blick in diesen Clip, denn so groß sind die irgendwie gar nicht.

#7 SUP Seehund: Mitfahrgelegenheit gesucht

Warum selber schwimmen, wenn man sich vom Stand Up Paddler chauffieren lassen kann?

Daren und Kerrie staunten nicht schlecht, als sich auf ihrer SUP Tour in der Nähe von West Sussex ein Seehund auf ihre Boards geschwungen hat und es sich sichtlich gut gehen ließ.

Wozu sonst die ganze Zuladung, wenn nicht wenigstens noch eine Robbe Platz auf dem Board findet. So schön das Video ist: Ein Seehund, der auf ein Board klettert, ist die Ausnahme und kein Ziel. Warum, steht weiter unten.

#8 SUP Tintenfisch: Wie werde ich ihn los, und zwar schnell?

„Ja, was denn nun?“ wird sich der Kopffüßer aus diesem Clip gedacht haben.

Erst wird er per Seil aufs SUP Deck eingeladen und dann ist er doch nicht willkommen.

Schade, wir hätten den kleinen Wellenritt mit Tintenfisch gerne gesehen, können die Überforderung des Paddlers aber durchaus verstehen.

Beim nächsten Mal dann aber besser keinen Gast aufs Board angeln.

#9 SUP Seekühe: Platz da, wir müssen vorbei!

Hier ist klar, wer Vorfahrt hat.

Eine beachtliche Gruppe Seekühe hat im Weeki Wachee River in Florida ihr Recht unbeeindruckt wahrgenommen. Nebenbei: Die Manati sind in Florida streng geschützt, Anfassen und Verfolgen sind dort ausdrücklich verboten.

Sieht man definitiv nicht alle Tage und in Florida ist man als Stand Up Paddler dann doch froh, dass „nur“ Seekühe den Wasserweg kreuzen.

#10 SUP Alligator: Nerv mich nicht!

Wer in Florida aufs SUP Board steigt, muss schon fast damit rechnen, dass ein Alligator auftaucht. So geschehen im Myakka State Park.

Wir sind ehrlich, diese Begegnung wäre für uns weitaus unentspannter verlaufen und die Schwimmfähigkeit unserer Paddel hätte sich bewähren können, denn aus der Hand wären sie uns aus Angst ganz bestimmt gefallen.

Aber wir leben ja nicht in Florida, sind damit entschuldigt und können dieses beeindruckende Kennenlernen am Bildschirm aus sicherer Entfernung bestaunen.

#11 SUP Nerz: Ein bisschen Abenteuer muss man seinem Haustier schon bieten

Wir verstehen gar nicht, wie man darauf kommen könnte, dass Nerze keine Vollblut Stand Up Paddler sind. Dieser Clip ist der Beweis, dass das possierliche Raubtier sehr wohl seine regelmäßige SUP Dosis braucht.

Wie du dich bei einer Tierbegegnung richtig verhältst

Die Videos oben sind Glücksfälle. Damit sie das bleiben, gilt eine einfache Grundregel: Die Annäherung entscheidet das Tier, nicht du. Wer hinterherpaddelt, um näher heranzukommen, macht aus einer Begegnung eine Störung.

  • Abstand halten und Kurs beibehalten. Nicht auf das Tier zusteuern, nicht in eine Gruppe hineinpaddeln, nicht zwischen ein Muttertier und sein Junges geraten. Wenn es näher kommen will, kommt es von selbst.
  • Nichts füttern, nichts anlocken, nichts an Bord holen. Ein Tier, das Boote mit Futter verbindet, wird zum Problemtier, und ein wehrhafter Schnabel oder ein Gebiss auf dem Deck ist auch für dich keine gute Idee.
  • Robben und Seehunde: Liegeplätze auf Sandbänken werden weiträumig umfahren. Springt eine Gruppe wegen dir ins Wasser, warst du zu nah. In den Nationalparks im Wattenmeer sind Ruhezonen ausgewiesen, die du gar nicht befahren darfst, und während der Aufzucht kann ein aufgescheuchtes Junges von der Mutter verloren werden.
  • Wale und Delfine: In den meisten Whale-Watching-Regionen gelten feste Mindestabstände, oft 100 Meter, bei Muttertieren mehr. Parallel und langsam bleiben, nie den Weg abschneiden, nie von hinten auffahren.
  • Brutvögel, und das betrifft dich auch am Baggersee zu Hause: Zwischen März und Juli brüten Schwäne, Blässhühner und Haubentaucher im Schilf. Halte Abstand zum Schilfgürtel und paddle nicht hinein. Ein Höckerschwan verteidigt sein Nest, und er wiegt zwölf Kilo.
  • Schutzgebiete vorher nachlesen. In Naturschutzgebieten und Nationalparks gibt es Befahrensregelungen, zeitliche Sperren und Bereiche, in denen das Anlanden verboten ist. Das steht in der jeweiligen Verordnung, nicht auf einem Schild am Wasser.

Und wenn es doch überraschend eng wird

Geh in die Knie oder setz dich hin, das senkt deinen Schwerpunkt und macht das Board sofort stabiler. Paddel flach über dem Wasser halten, keine hektischen Schläge, nicht auf das Tier einschlagen. Ins Wasser springen ist fast immer die schlechtere Wahl: Auf dem Board bist du groß, sichtbar und trocken. Und wenn du mit dem Hund unterwegs bist, gilt dasselbe für ihn, mit einem Zusatz: keine Leine, in der er sich verheddern kann.

Hast du auch schon mal eine tierische Begegnung auf deiner SUP Tour gehabt? Wir wollen sie sehen. Schick uns dein Video, und wir stellen dein Erlebnis hier vor.


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