Explorer Kinder Wave 244 Test
Das Explorer Kinder Wave ist mit 244 cm Länge und 71 cm Breite ein echtes Kinderboard und nicht ein verkleinertes Erwachsenenmodell.
Die 60 kg Traglast setzen eine klare Grenze und beschreiben zugleich die Zielgruppe: Kinder etwa zwischen sechs und zwölf Jahren.
Wir haben uns angesehen, was das kleine Format im Wasser bedeutet und worauf Eltern beim Kauf achten sollten.
Wenig Zeit? Hier ist das Wichtigste
Das Board misst 244 x 71 x 10 cm. Alle drei Maße sind kleiner als bei einem Erwachsenenboard, und das ist der Punkt.
Die 71 cm Breite passen zur Standbreite eines Kindes. Ein 80 cm breites Board ist für kurze Beine kein Vorteil, sondern erschwert das Paddeln, weil der Schaft weiter außen ins Wasser muss.
10 cm Dicke halten das Board flach und leicht. Ein Kind kann es damit selbst ans Wasser tragen.
60 kg maximales Gewicht sind die Obergrenze. Darüber gehört das Kind auf ein größeres Board.
Das Zubehör ist vollständig: Rucksack, Paddel, Pumpe, Leash, Finne und Flickenset liegen bei.
- echte Kindermaße statt verkleinertem Erwachsenenboard
- 71 cm Breite passen zur Standbreite eines Kindes
- leicht genug, dass Kinder es selbst tragen
- klar genannte Traglast von 60 kg
- vollständiges Zubehör im Preis
- 60 kg werden schnell erreicht, das Board wird also ausgewachsen
- nur eine Finne
- 10 cm Dicke bedeuten wenig Reserve, ein Erwachsener passt nicht darauf
- Explorer nennt weder Volumen noch Boardgewicht
Das Explorer Kinder Wave 244 im Überblick
Im zweiten Teil geht es um Maße, Sicherheit, Fahrverhalten und Zubehör. Danach folgen die häufigsten Fragen.
Bleibt etwas offen, schreib uns gerne einen Kommentar.
Produktspezifikationen
| Boardtyp | Aufblasbar |
| Marke | Explorer |
| Skill | Anfänger |
| Preiskategorie | günstig |
| Einsatzgebiet | Kinder |
| Länge | 244 cm (8’0″) |
| Breite | 71 cm (28″) |
| Dicke | 10 cm (4″) |
| Max. Paddlergewicht | 60 kg |
| Zubehör | Rucksack, Paddel, Leash, Finne, Pumpe, Flickenset |
Bauweise
Auch das Kinderboard ist ein Dropstitch-Board: zwei PVC-Lagen, durch tausende Fäden auf Abstand gehalten, damit die Fläche unter Druck eben bleibt.
Mit 10 cm ist es das dünnste Board im Explorer-Sortiment. Das ist bei dieser Länge sinnvoll, denn Volumen braucht ein Board nur so viel, wie es tragen soll.
Ein dünnes Board liegt außerdem tiefer im Wasser, und ein tieferer Stand bedeutet für ein Kind mehr Sicherheitsgefühl.
Der Innendruck ist niedriger anzusetzen als bei den großen Boards. Die Angabe auf dem Ventilaufkleber gilt, nicht die Gewohnheit vom Erwachsenenboard.
Traglast
60 kg sind die Grenze. Das klingt viel für ein Kind, ist aber schneller erreicht, als Eltern denken: Ein Zwölfjähriger wiegt im Mittel um die 40 kg.
Realistisch begleitet das Board ein Kind also etwa vom sechsten bis zum zwölften Lebensjahr. Danach wird das Explorer SUP S 274 mit 95 kg das passende nächste Board.
Ein Erwachsener kann sich nicht dazustellen, auch nicht kurz. Wer gemeinsam auf einem Board fahren will, braucht ein Tandemformat.
Einsatzgebiete und Fahreigenschaften
244 cm sind sehr kurz, das Board dreht auf der Stelle. Genau das wollen Kinder, die selten geradeaus zu einem Ziel paddeln, sondern kreisen, spielen und wieder ins Wasser springen.
Der Geradeauslauf ist entsprechend schwach ausgeprägt. Auf einer längeren Fahrt hängt ein Kind auf diesem Board hinterher.
Das ist der bewusste Kompromiss. Für die ersten Jahre zählt Wendigkeit und geringes Gewicht mehr als Tempo.
Wichtig bleibt die Ausrüstung: Eine passende Schwimmweste und eine Leash gehören bei Kindern immer dazu, unabhängig davon, wie gut das Kind schwimmt.
Material und Gewicht
Ein Boardgewicht nennt Explorer nicht. Für 244 x 71 x 10 cm sind rund 6 bis 7 kg zu erwarten.
Das ist leicht genug, dass ein Kind das aufgepumpte Board selbst zum Wasser trägt. Der Unterschied im Alltag ist groß, weil das Kind nicht auf Hilfe warten muss.
Der Rucksack ist ebenfalls auf die kleinere Größe abgestimmt.
Design
Das Board ist bunt gehalten, damit es auf dem Wasser aus der Ferne zu sehen ist. Das ist bei Kindern kein Geschmacksthema, sondern Teil der Sicherheit.
Das Deckpad reicht über die gesamte Standfläche und ist strukturiert, damit nasse Füße Halt finden.
Am Bug hält ein Gepäcknetz eine Trinkflasche, am Heck sitzt der D-Ring für die Leash.
Verarbeitung
Die Kanten sind mit einem Band überdeckt, die Nähte verklebt. Die Finnenbox ist eine Steckbox, in die die mitgelieferte Finne von Hand passt.
Das Ventil ist ein Standardventil. Ersatz und Werkzeug bekommt man überall.
Beim Kinderboard lohnt es sich, das Flickenset griffbereit zu halten. Boards, die am Ufer über Steine gezogen werden, bekommen mehr ab als solche, die vom Auto ins Wasser wandern.
Zubehör
- Rucksack: Auf die kleinere Boardgröße abgestimmt.
- Paddel: Verstellbar, lässt sich auf Kindergröße kürzen.
- Pumpe: Handpumpe mit Manometer.
- Leash: Knöchelleine.
- Finne: Eine, abnehmbar.
- Flickenset: Für kleine Reparaturen.
- Nicht enthalten: Schwimmweste. Die gehört bei Kindern zwingend dazu.
Anschaffungskosten
Rund 149 Euro sind für ein komplettes Kinderset ein normaler Preis. Das Board kostet nur wenig weniger als die größeren Explorer-Modelle, weil das Zubehör denselben Anteil ausmacht.
Wer ein Kind hat, das kurz vor der 60-kg-Grenze steht, sollte gleich zum Explorer SUP S 274 greifen. Der Aufpreis ist gering, die Nutzungsdauer deutlich länger.
Weitere Modelle für Kinder stehen in der Übersicht der Kinder SUP Boards.
FAQ
Hier beantworten wir die häufigsten Fragen zum Explorer Kinder Wave 244.
Fazit
Das Explorer Kinder Wave 244 ist ein sauber ausgelegtes Kinderboard. Die Maße folgen der Körpergröße des Kindes, die Traglast ist klar genannt, und das Zubehör ist vollständig.
Der einzige echte Einwand ist die begrenzte Nutzungsdauer: Bei 60 kg ist Schluss, und Kinder wachsen. Wer ein größeres Kind hat, sollte die nächste Größe nehmen.
Für die ersten SUP-Jahre ist es für rund 149 Euro eine gute Wahl.
Alle weiteren Modelle stehen in der Übersicht der Explorer Boards.
Explorer Kinder Wave 244 Alternativen
Einige SUP Boards schnitten in unserem SUP Board Test besonders gut ab und sind daher sehr gute Alternativen zum Explorer Kinder Wave 244.
| Platz 1 | Platz 2 | Platz 3 | |
|---|---|---|---|
Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
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Bestes günstiges SUP Board
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| Modell | Bluefin Cruise | Decathlon Itiwit X100 11′ | Goosehill Sailor |
| Typ | Aufblasbar | Aufblasbar | Aufblasbar (iSUP) |
| Marke | Bluefin | Decathlon | Goosehill Sport |
| Skill | Einsteiger, Fortgeschrittene | Einsteiger | Anfänger |
| Einsatzgebiet | Allround, Touring | Touring | Allround-Board (Allrounder) |
| max. Paddlergewicht | 9.8: 70 - 80 kg | 10.4: 80 - 90 kg | 10.8: 100 - 110 kg | 12.0: 120 - 130 kg | ca. 120 kg | ca. 100 kg |
| Länge | 295 cm (9'8") | 315 cm (10'4") | 325 cm (10'8") | 366 cm (12'0") | 335 cm (11') | 320 cm (10'6") |
| Breite | 9'8: 76 cm (30") | 10'4: 79 cm (31") | 10'8 + 12': 82 cm (32") | 86,5 cm (34") | 81 cm (32") |
| Gewicht | 9,18 kg (9'8) | 10,41 kg (10'4) | 11,2 kg (10'8) | 12,38 kg (12') | 10,5 kg | 9,58 kg |
| Zubehör | Handbuch (Deutsch), SUP Rucksack, 3-teiliges Glasfaser-Paddel, 3 abnehmbare Finnen (Smartlock-System), umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe mit Druckanzeige (Manometer), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), wasserdichte Handyhülle, Repairkit | Anleitung, Rucksack, abnehmbare Einzelfinne (Stecksystem), Leash (Sicherungsleine), Reparaturflicken und Ventilschlüssel | SUP Rucksack, 3-teiliges und stufenlos verstellbares Paddel, umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe, abnehmbare Mittelfinne (Stecksystem), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), Repairkit inkl. Ventilschlüssel |
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Alternative #1: Bluefin Cruise
Das Bluefin Cruise hat uns auf ganzer Linie überzeugt.
Das Board ist erstklassig verarbeitet, extrem steif und kommt in einem umfangreichen Set mit viel hochwertigem Zubehör. Besonders das leichte Paddel aus Fiberglas fällt positiv auf.
Das Highlight ist allerdings die unglaubliche fünfjährige Garantie, die Bluefin auf das Cruise 10'8 gibt.
Mehr Informationen zum Bluefin Cruise findest du hier
Alternative #2: Decathlon Itiwit X100 11'
Auch eine tolle Wahl sind die Decathlon Boards.
Die Itiwit SUPs sind von richtig guter Qualität und kosten wenig Geld.
Im Lieferumfang ist aber wenig Zubehör enthalten. Wer schon Pumpe und Paddel hat (oder sich diese organisieren kann), fährt mit dem Einsteiger SUP Decathlon Itiwit X100 11′ am besten.
Mehr Informationen zum Decathlon Itiwit X100 11' findest du hier
Alternative #3: Goosehill Sailor
Wer nach einem günstigen SUP Komplettset sucht, sollte sich hingegen das Goosehill Sailor anschauen.
Das breit gebaute Board bietet viel Stabilität.
Vor allem für Gelegenheitspaddler und Familien kommt das kostengünstige Sailor in Frage.
Mehr Informationen zum Goosehill Sailor findest du hier
Ähnlich getestet: Explorer SUP S Mint 274, Explorer ALF2 320, Explorer Stream







Erfahrungsberichte
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