Explorer SUP S Mint 274 Test
Das Explorer SUP S Mint ist mit 274 cm das kürzeste Board im Sortiment der Marke und richtet sich an leichte Paddler und an alle, die möglichst wenig Packmaß mitnehmen wollen.
274 x 76 x 12,7 cm bedeuten weniger Volumen als bei einem Standardboard, dafür ein Board, das sich auf der Stelle drehen lässt und deutlich weniger wiegt.
Wir haben uns angesehen, für wen die 95 kg Traglast reichen und wo die Grenzen des kurzen Formats liegen.
Wenig Zeit? Hier ist das Wichtigste
Das S ist ein bewusst kurzes Board: 274 cm lang, 76 cm breit und nur 12,7 cm dick.
Die 12,7 cm sind der wichtigste Unterschied zu den 15-cm-Boards. Weniger Dicke heißt weniger Volumen, also weniger Auftrieb, dafür ein tieferer Stand und weniger Windangriffsfläche.
Explorer nennt 95 kg maximales Paddlergewicht. Das ist eine ehrliche Angabe für dieses Format und zugleich die klare Grenze.
Drei abnehmbare Finnen sorgen für Spurtreue, die mittlere lässt sich für flaches Wasser herausnehmen.
Das kurze Board ist die richtige Wahl für Kinder ab etwa zwölf Jahren, für leichte Erwachsene und für alle, die viel wenden statt weit fahren.
- klar genannte Traglast von 95 kg
- sehr wendig durch die kurze Wasserlinie
- kleines Packmaß, leichter zu tragen als ein 320er
- drei Finnen, die mittlere abnehmbar
- geeignet für Jugendliche und leichte Erwachsene
- 95 kg schließen viele Erwachsene mit Gepäck aus
- 12,7 cm Dicke geben weniger Auftrieb als die üblichen 15 cm
- kein Board für lange Strecken
- Explorer nennt weder Volumen noch Boardgewicht
Das Explorer SUP S Mint 274 im Überblick
Im zweiten Teil geht es um Maße, Traglast, Fahrverhalten und Zubehör. Danach folgen die häufigsten Fragen.
Bleibt etwas offen, schreib uns gerne einen Kommentar.
Produktspezifikationen
| Boardtyp | Aufblasbar |
| Marke | Explorer |
| Skill | Anfänger |
| Preiskategorie | günstig |
| Einsatzgebiet | Allround |
| Länge | 274 cm (9’0″) |
| Breite | 76 cm (30″) |
| Dicke | 12,7 cm (5″) |
| Max. Paddlergewicht | 95 kg |
| Zubehör | Rucksack, Paddel, Leash, drei Finnen, Pumpe, Flickenset |
Bauweise
Der Aufbau folgt dem üblichen Dropstitch-Prinzip: Zwei PVC-Lagen sind über tausende Fäden verbunden, die verhindern, dass sich das Board unter Druck aufbläht.
Ungewöhnlich ist die Dicke. Statt der verbreiteten 15 cm sind es hier 12,7 cm, also fünf statt sechs Zoll.
Das hat zwei Folgen. Zum einen sinkt das Volumen und damit der Auftrieb, deshalb die begrenzte Traglast. Zum anderen steht man näher am Wasser, was das Board kippstabiler wirken lässt, als es die Zahlen vermuten lassen.
Für ein 274er ist die geringere Dicke die richtige Entscheidung: Ein kurzes und zugleich sehr dickes Board schwimmt hoch und wird vom Wind geschoben.
Traglast
95 kg maximales Paddlergewicht sind die klarste Zahl in diesem Datenblatt und zugleich das wichtigste Auswahlkriterium.
Diese Angabe meint das Gesamtgewicht auf dem Board, also Person plus Ausrüstung. Wer 85 kg wiegt und einen Rucksack mitnimmt, ist an der Grenze.
Wer darüber liegt, greift zum Explorer ALF2 320 oder gleich zum Explorer Stream mit 85 cm Breite.
Als Board für Jugendliche ab etwa zwölf Jahren passt das S dagegen sehr gut. Für jüngere Kinder ist das Explorer Kinder Wave 244 die passendere Größe.
Einsatzgebiete und Fahreigenschaften
274 cm Länge ergeben eine kurze Wasserlinie. Das Board dreht willig und braucht kaum Platz zum Wenden.
Der Preis dafür ist der Geradeauslauf. Wer eine lange Strecke paddelt, muss den Kurs häufiger korrigieren als auf einem 320er, und die Höchstgeschwindigkeit liegt niedriger.
Das ist kein Mangel, sondern der Charakter dieser Bauform. Auf einem kleinen See, an einem Flussufer oder beim Spielen im flachen Wasser ist genau das der Vorteil.
Die drei Finnen helfen beim Spurhalten. Nimmt man die mittlere heraus, kommt man auch in sehr flaches Wasser, ohne aufzusetzen.
Material und Gewicht
Ein Boardgewicht nennt Explorer nicht. Für ein 274er mit 12,7 cm Dicke sind rund 8 kg zu erwarten, also deutlich weniger als bei einem Standardboard.
Das ist im Alltag der spürbarste Vorteil. Ein leichteres Board kommt öfter ans Wasser, weil der Weg dorthin weniger Überwindung kostet.
Wer ein leichtes Board im Standardmaß sucht, findet mit dem Suprfit Miami Mint eine Alternative mit rund 9 kg bei 330 cm Länge.
Design
Die Farbgebung in Mint ist heller als bei den meisten Boards dieser Preisklasse und macht das Board auf dem Wasser gut sichtbar.
Das Deckpad deckt die Standfläche vollständig ab. Am Bug hält ein Gepäcknetz über D-Ringe eine Tasche oder Trinkflasche.
Ein Tragegriff sitzt mittig, ein weiterer D-Ring am Heck nimmt die Leash auf.
Verarbeitung
Die Nähte sind verklebt und mit einem Kantenband überdeckt. Die Finnenboxen sitzen fest im Boden.
Das Ventil ist ein Standardventil, wie es jede handelsübliche SUP-Pumpe bedient. Ersatzventile und Werkzeug sind Standardware.
Das mitgelieferte Flickenset deckt kleine Beschädigungen ab.
Zubehör
- Rucksack: Passend zum kleineren Packmaß.
- Paddel: Verstellbares Alupaddel.
- Pumpe: Handpumpe mit Manometer.
- Leash: Knöchelleine.
- Finnen: Drei Stück, die mittlere abnehmbar.
- Flickenset: Für kleine Reparaturen.
Anschaffungskosten
Rund 159 Euro sind für ein kurzes Board mit vollem Zubehörsatz ein normaler Preis.
Auffällig ist, dass das größere Explorer ALF2 320 nicht mehr kostet. Wer nicht bewusst das kleine Packmaß oder das geringe Gewicht sucht, bekommt dort mehr Board fürs gleiche Geld.
Das S lohnt sich, wenn Gewicht, Wendigkeit oder ein leichter Paddler den Ausschlag geben, nicht wenn nur der Preis zählt.
FAQ
Hier beantworten wir die häufigsten Fragen zum Explorer SUP S Mint 274.
Fazit
Das Explorer SUP S Mint 274 ist ein Spezialist, kein Alleskönner. Kurz, leicht, wendig und mit klarer Grenze bei 95 kg.
Für Jugendliche, leichte Erwachsene und alle, die Wert auf ein kleines Paket legen, ist es eine gute Wahl. Wer schwerer ist oder Strecke machen will, ist mit einem 320er besser bedient, und das kostet bei Explorer nicht mehr.
Alle weiteren Modelle stehen in der Übersicht der Explorer Boards.
Explorer SUP S Mint 274 Alternativen
Einige SUP Boards schnitten in unserem SUP Board Test besonders gut ab und sind daher sehr gute Alternativen zum Explorer SUP S Mint 274.
| Platz 1 | Platz 2 | Platz 3 | |
|---|---|---|---|
Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
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Bestes günstiges SUP Board
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| Modell | Bluefin Cruise | Decathlon Itiwit X100 11′ | Goosehill Sailor |
| Typ | Aufblasbar | Aufblasbar | Aufblasbar (iSUP) |
| Marke | Bluefin | Decathlon | Goosehill Sport |
| Skill | Einsteiger, Fortgeschrittene | Einsteiger | Anfänger |
| Einsatzgebiet | Allround, Touring | Touring | Allround-Board (Allrounder) |
| max. Paddlergewicht | 9.8: 70 - 80 kg | 10.4: 80 - 90 kg | 10.8: 100 - 110 kg | 12.0: 120 - 130 kg | ca. 120 kg | ca. 100 kg |
| Länge | 295 cm (9'8") | 315 cm (10'4") | 325 cm (10'8") | 366 cm (12'0") | 335 cm (11') | 320 cm (10'6") |
| Breite | 9'8: 76 cm (30") | 10'4: 79 cm (31") | 10'8 + 12': 82 cm (32") | 86,5 cm (34") | 81 cm (32") |
| Gewicht | 9,18 kg (9'8) | 10,41 kg (10'4) | 11,2 kg (10'8) | 12,38 kg (12') | 10,5 kg | 9,58 kg |
| Zubehör | Handbuch (Deutsch), SUP Rucksack, 3-teiliges Glasfaser-Paddel, 3 abnehmbare Finnen (Smartlock-System), umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe mit Druckanzeige (Manometer), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), wasserdichte Handyhülle, Repairkit | Anleitung, Rucksack, abnehmbare Einzelfinne (Stecksystem), Leash (Sicherungsleine), Reparaturflicken und Ventilschlüssel | SUP Rucksack, 3-teiliges und stufenlos verstellbares Paddel, umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe, abnehmbare Mittelfinne (Stecksystem), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), Repairkit inkl. Ventilschlüssel |
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Alternative #1: Bluefin Cruise
Das Bluefin Cruise hat uns auf ganzer Linie überzeugt.
Das Board ist erstklassig verarbeitet, extrem steif und kommt in einem umfangreichen Set mit viel hochwertigem Zubehör. Besonders das leichte Paddel aus Fiberglas fällt positiv auf.
Das Highlight ist allerdings die unglaubliche fünfjährige Garantie, die Bluefin auf das Cruise 10'8 gibt.
Mehr Informationen zum Bluefin Cruise findest du hier
Alternative #2: Decathlon Itiwit X100 11'
Auch eine tolle Wahl sind die Decathlon Boards.
Die Itiwit SUPs sind von richtig guter Qualität und kosten wenig Geld.
Im Lieferumfang ist aber wenig Zubehör enthalten. Wer schon Pumpe und Paddel hat (oder sich diese organisieren kann), fährt mit dem Einsteiger SUP Decathlon Itiwit X100 11′ am besten.
Mehr Informationen zum Decathlon Itiwit X100 11' findest du hier
Alternative #3: Goosehill Sailor
Wer nach einem günstigen SUP Komplettset sucht, sollte sich hingegen das Goosehill Sailor anschauen.
Das breit gebaute Board bietet viel Stabilität.
Vor allem für Gelegenheitspaddler und Familien kommt das kostengünstige Sailor in Frage.
Mehr Informationen zum Goosehill Sailor findest du hier
Ähnlich getestet: Explorer ALF2 320, Explorer Kinder Wave 244, Explorer Stream







Erfahrungsberichte
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